Was tun gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa?
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Abstract
Ausgehend von der hohen Jugendarbeitslosigkeit in den Ländern der Europäischen Union - in Griechenland und Spanien je nach Berechnungsgrundlage zwischen 10 und 20 Prozent bzw. über 50 Prozent - skizziert Prof. Bosch die Ursachen struktureller Jugendarbeitslosigkeit. Die EU-Kommission empfiehlt ihren Mitgliedsländern den Ausbau dualer Ausbildungssysteme. Aus Sicht des Autors ist dies jedoch kaum zu bewerkstelligen. Neben dem Umbau von Institutionen sei es notwendig, die Unternehmen von der Notwendigkeit eigener Investitionen in Fachkräfte, die über kurze Anlernqualifikationen hinausgehen, zu überzeugen. Ebenso schwierig werde es sich gestalten, die Reputation der in den meisten europäischen Ländern vernachlässigten beruflichen Ausbildung bei Schülern und Eltern aufzubauen. Schließlich müssten die Sozialpartner bei diesem Thema für eine enge Kooperation gewonnen werden. (BIBB-Doku)