AkademikerInnen-Arbeitslosigkeit : Lohnt sich ein Hochschulabschluss noch?
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176478
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Arbeitsmarktservice Österreich
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Wien
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Abstract
"Anzahl und Anteil der unselbstständig Erwerbstätigen mit akademischer Ausbildung sind in Österreich in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2015 verfügten 17,7 Prozent der unselbstständig Erwerbstätigen über einen Hochschulabschluss, im Jahr 2007 lag dieser Anteil noch bei 12,8 Prozent, wobei Frauen in einem höheren Maß akademisch gebildet sind als Männer (2015: 19,9 bzw. 15,5Prozent). Die Akademikerarbeitslosenquote bleibt im langjährigen Zeitreihenvergleich relativ stabil und liegt aktuell bei 3,5 Prozent. Im Mai 2016 war unter arbeitslos vorgemerkten oder in Schulung befindlichen Akademikern die höchste relative Zunahme zu verzeichnen (+15,4 Prozent) gegenüber Mai 2015). Wird die Anzahl unselbstständig Erwerbstätiger mit Hochschulbildung der Jahre 2007 bis 2015 betrachtet, so zeigt sich ein Anstieg um 48 Prozent (Gesamtbeschäftigung: +7 Prozent). Der Übergang von einer Ausbildung in den Arbeitsmarkt stellt eine Schlüsselphase in der Erwerbsbiographie dar - Akademiker/Akademikerinnen sind 18 Monate nach Ende ihrer Ausbildung durchschnittlich zu etwa 50 Prozent erwerbstätig - zwischen Universitäten und Fachhochschulen bzw. Bachelor- und Masterabschlüssen gibt es aber deutliche Unterschiede - größere als zwischen den Geschlechtern." (Textauszug, BIBB-Doku)