Berufsorientierungsprozesse von jungen Frauen (am Beispiel von Azubis zur KFZ-Mechatronikerin)
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170617
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Bielefeld
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Abstract
Am Beispiel des Kfz-Meachtronikers stellt die Diplomarbeit die Rahmenbedingungen einer geschlechtsuntypischen Berufseinmündung dar. Es wird untersucht, was Mädchen bei ihrer Wahl eines Männerberufes als unterstützend bzw. hemmend wahrgenommen haben, welche Rolle das Umfeld dabei spielte, wie das Geschlecht von Auszubildenden thematisiert wird und weshalb die Zahl der Frauen gerade in diesem Bereich so gleichbleibend niedrig ist. Diese Fragen werden anhand der vorhandenen Literatur, von Daten und von Interviews mit Kfz-Mechatronikerinnen untersucht. Grundlage bildete das BIBB-Projekt "Berufsorientierung juner Frauen im Wandel", in dessen Rahmen über 400 Interviews mit jungen Auszubildenden in den Berufsfeldern Kfz-Mechatroniker, Kaufleute im Einzelhandel, Informatikkaufleute und Medizinische Fachangestellte durchgeführt wurden. Die Rahmenbedingungen, Kategorien und Begrifflichkeiten der Debatte um geschlechtsspezifische Berufseinmündungen werden dargestellt und aus den Ergebnissen rekonstruiert, was die jungen Frauen beim Prozess ihrer Berufseinmündung gefördert oder behindert hat. (BIBB-Doku)