Growing up in Ethnic Enclaves: Language Proficiency and Educational Attainment of Immigrant Children

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München

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Abstract

Eine räumliche Ballung kann die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund gefährden. Dies zeigt eine neue Studie des ifo Instituts. Eine höhere regionale Konzentration von Migranten aus demselben Heimatland hat dazu geführt, dass die Kinder der Gastarbeiter schlechter Deutsch lernten und eher die Schule abbrachen. Die Studie untersucht die Gastarbeiter, die in den 1960er und 1970er Jahren nach Deutschland kamen. Demnach liegt eine wesentliche Ursache für den negativen Effekt ethnischer Konzentration auf den Spracherwerb der Kinder in den geringeren Deutsch-Kenntnissen der Eltern. Demgegenüber spielten wirtschaftliche Bedingungen oder fehlende Kontakte zu Einheimischen keine Rolle für den Effekt der Enklaven auf die Kinder. Im Hinblick auf die regionale Verteilung von Flüchtlingen sollten demnach zwei Faktoren abgewogen werden: Einerseits wird oftmals betont, dass eine Ansiedlung in Zentren Netzwerke der jeweiligen Herkunftsländer ermöglichen könnte, die etwa den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Die neuen Befunde deuten dagegen darauf hin, dass sie andererseits zu einer Ghettoisierung führen kann, die Spracherwerb und Integration erschweren. (Textauszug; BIBB-Doku)
"Does a high regional concentration of immigrants of the same ethnicity affect immigrant children's acquisition of host-country language skills and educational attainment? We exploit the exogenous placement of guest workers from five ethnicities across German regions during the 1960s and 1970s in a model with region and ethnicity fixed effects. Our results indicate that exposure to a higher own-ethnic concentration impairs immigrant children's host-country language proficiency and increases school dropout. A key mediating factor for this effect is parents' lower speaking proficiency in the host-country language, whereas inter-ethnic contacts with natives and economic conditions do not play a role." (Editor; BIBB-Doku)

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