Zehn Jahre Dresdner Bildungsgipfel : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Margit Stumpp, Kai Gehring, Beate Walter-Rosenheimer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/4078)

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In ihrer Bilanz zu "Zehn Jahre Dresdner Bildungsgipfel" weist die Bundesregierung darauf hin, dass die Gesamtausgaben für Bildung und Forschung seit 2008 deutlich um rund 65 Milliarden Euro angestiegen sind. Dies entspricht einem Zuwachs von fast einem Drittel. Im Hinblick auf die berufliche Bildung wird ausgeführt, dass die Entwicklung des Anteils der Schulabgängerinnen und -abgänger ohne Abschluss sowie der Erwachsenen ohne Berufsabschluss in 2008 noch 7,5 Prozent betragen habe, während es 2017 rund 6,5 Prozent seien. Berlin habe mit 10,5 Prozent die höchste Quote, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 9,9 Prozent und Bremen mit 8,9 Prozent. "Die wenigsten Schulabbrecher gebe es in Hessen mit 5,0 Prozent und in Hamburg mit 5,6 Prozent. Der Anteil der Bevölkerung im Alter von 25 bis unter 65 ohne beruflichen Bildungsabschluss und Ländern sei in den Jahren zwischen 2008 mit 16,5 Prozent und 2016 mit 16,6 Prozent nahezu gleich geblieben. Die meisten ohne Abschluss gebe es mit fast einem Viertel in Bremen (23,3 Prozent) und in Nordrhein-Westfalen mit 21,8 Prozent. In Sachsen und Thüringen seien es jeweils nur 6,4 Prozent. Die Zahl der Anfänger im Übergangsbereich habe sich bundesweit zunächst zwischen 2008 und 2014 von rund 359.000 auf 253.000 reduziert, um dann bis 2016 wieder auf 303.000 anzusteigen. 2017 habe es dann erneut einen leichten Rückgang auf 292.000 Anfänger im Übergangsbereich gegeben. Im Rahmen des Programms JOBSTARTER CONNECT habe das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zeitraum 2009 bis 2015 Ausbildungsbausteine in verschiedenen Maßnahmen des Übergangsbereichs, der außerbetrieblichen Ausbildung und der Nachqualifizierung, erprobt. Insgesamt hätten während der Laufzeit 4.427 Jugendliche und junge Erwachsene an einer Qualifizierung teilgenommen. Von diesen seien im Verlauf der Qualifizierung 1.068 Jugendliche in eine betriebliche Ausbildung übergegangen." (Textauszug; BIBB-Doku)

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