Bedeutung von Bildung im Spannungsfeld zwischen Staat, Markt und Gesellschaft
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137235
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Wien
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Abstract
Quantität und Qualität von Aus- und Weiterbildung gestalten sich infolge der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft als zentrales Element in der Interaktion zwischen Staat, (Arbeits-)Markt und Gesellschaft. Der Beitrag liefert einen Überblick über den Stand der Literatur und den Datenbestand zum Zusammenhang zwischen Bildung und Investitionen, Einkommenssituation, Arbeitsmarktintegration, soziale Inklusion und gesellschaftliche Faktoren an der Schnittstelle zwischen Staat, Markt und Gesellschaft. Im Fokus der österreichischen Studie stehen die Einkommensunterschiede zwischen den Ausbildungsebenen, Probleme der Arbeitsmarktintegration von gering qualifizierten Personen und die bipolare Ausbildungsstruktur unter ausländischen Arbeitskräften. Die Autoren ziehen das Fazit, dass vor dem Hintergrund der Bedeutung von Aus- und Weiterbildung für wirtschaftliche Erfolge, gesellschaftlichen Zusammenhalt und persönliche Aspekte Bildung als ein umfassendes Konzept im Lebenszyklus verankert werden muss, beginnend mit der vorschulischen Bildung, über das Erstausbildungssystem bis hin zu Bildungsmaßnahmen in anschließenden Erwerbs- und Lebensphasen. Technischer Fortschritt erfordert höhere Qualifikationen und hat dabei nicht nur Implikationen für die Erstausbildung, sondern auch für die Weiterbildungsstrategie. Wichtige Elemente dieser Strategie sind einerseits die Höherqualifizierung von Arbeitskräften mit geringer und mittlerer Qualifikation und andererseits die Forcierung der Weiterbildungsaktivitäten auf hochqualifizierte Arbeitskräfte, da bei diesen die Produktivitätseffekte der Weiterbildung am höchsten ausfallen. (BIBB-Doku)