Anerkennung von Übersiedlerzeugnissen. Berufliche Bildung und berufliche Qualifikation in der Deutschen Demokratischen Republik

item.page.bibb.id

116856
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Bundesinstitut für Berufsbildung

item.page.bibb.publisherplace

Berlin; Bonn

item.page.bibb.participation

item.page.bibb.citedinbibb

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Abstract

Diese Studie soll dazu beitragen, die Tätigkeit der Anerkennungsbehörden in der Bundesrepublik zu erleichtern. Einen Überblick über die Entwicklung des Bildungswesens in der DDR, besonders über das System der beruflichen Bildung, gibt die Abhandlung der Themen: Recht der beruflichen Bildung, Übergang Schule-Arbeitswelt, Systematik der Ausbildungsberufe, darin Grundberufe und berufliche Grundlagenfächer enthalten, und Inhalt, Organisation und Prüfungswesen der Berufsausbildung, ferner die Ausbildung im Handwerk in der DDR und die Aus- und Fortbildung der Meister in Industrie und Handwerk. Ausserdem erfolgt ein Vergleich der beiden Qualifikationsebenen des Facharbeiters und des Meisters unter den Gesichtspunkten der Paragraphen 92 und 71 des Bundesvertriebenengesetzes und des Paragraphen 7, Abs.7 der Handwerksordnung der Bundesrepublik. Den in der Bundesrepublik für die Anerkennung der in der DDR erworbenen beruflichen Zertifikate zuständigen Behörden wird unter Berücksichtigung der erläuterten Auslegungskriterien des Begriffs "Gleichwertigkeit" eine Gleichstellung mit entsprechenden Qualifikationen in der Bundesrepublik unter den Voraussetzungen empfohlen, dass der Antragsteller für längere Ausbildungszeiten in der Bundesrepublik den Nachweis über entsprechende Zeiten berufspraktischer Bewährung in der Deutschen Demokratischen Republik führt. "Wichtigstes Kriterium für die Anerkennung von beruflichen Abschlusszeugnissen aus der DDR ist nach Paragraph 92 des Bundesvertriebenengesetzes die Gleichwertigkeit der abgelegten Prüfungen oder erworbenen Befähigungsnachweise mit den entsprechenden Prüfungen oder Befähigungsnachweisen in der Bundesrepublik Deutschland, wobei Gleichwertigkeit nicht mit Gleichartigkeit oder gar mit Gleichheit verwechselt werden darf. Entscheidend ist die Verwertbarkeit der abgelegten Prüfung, da die wirtschaftliche und gesellschaftliche Eingliederung von Zuwanderern aus der DDR unter Wahrung ihres Besitzstandes im Sinne des Sozialstaatsgedankens erfolgen soll. Insofern vermittelt diese Broschüre nicht nur einen Überblick über die Entwicklung des Bildungswesens sowie über das System der beruflichen Bildung in der DDR, sondern sie will auch einen Beitrag dazu leisten, die Tätigkeit der Anerkennungsbehörden in der Bundesrepublik Deutschland zu erleichtern. Der Verfasser hat mit den im Anhang abgedruckten alphabetischen Berufsverzeichnissen eine Übersicht über sämtliche Ausbildungsberufe seit 1960 zusammengestellt. In zwei Abteilungen - Ausbildungsberufe aus der Zeit von 1960 bis 1970 sowie Berufe seit 1970 - wurden neben den Berufsnummern und Ausbildungsvoraussetzungen auch die jeweilige Ausbildungsdauer, die Gültigkeit von Spezialisierungsrichtungen sowie Änderungen von Berufen, Berufsbezeichnungen etc. aufgenommen. Auch das Verzeichnis der Fachrichtungen der Meister wurde neu gestaltet. Erstmals wurden auf der Grundlage verfügbarer 'Ausbildungsunterlagen für die Facharbeiterausbildung' und der ihnen entnommenen Berufsbilder für etwa 70 Facharbeiterberufe der DDR Zuordnungsmöglichkeiten zu anerkannten Ausbildungsberufen in der Bundesrepublik Deutschland aufgezeigt." (Autorenreferat)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.voevzlink

item.page.bibb.additionallink

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By