Eine gendersensible Studie zur Krise des beruflichen Bildungswesens in Deutschland
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130079
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Fördergemeinschaft wissenschaftl. Publikationen von Frauen
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Freiburg
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Abstract
"In der vorliegenden Studie werden die vom beruflichen Bildungswesen repräsentierten Strukturen mit einem konstruktivistisch-diskurstheoretisch begründeten und gendersensibel angeleiteten Ansatz untersucht. Es werden Deutungsmuster und doing-gender-Mechanismen identifiziert, die die ideologische und strukturelle Koppelung der Kategorien Beruf und Gender bewirken. Sodann wird der gängige Betrachtungshorizont um die Kategorie Lebensweisen erweitert. Dadurch relativiert sich die Bedeutung der berufspädagogischen Leitkategorien Arbeit und Beruf. Es zeigt sich, dass das Zusammenwirken kollektiver Deutungsmuster, gesellschatlicher Rahmenbedingungen und biografischer Entwicklung verantwortlich dafür ist, dass die gegenwärtigen Bedingungen der 'Pfadanhänglichkeit' soziale Handlungsfelder und damit individuelle Handlungsspielräume jenseits von traditioneller (Geschlechts-)Rollenzuweisung und doing-gender-Mechanismen verhindern. Die u.a. über Geschlechtercodes normierten Berufe determinieren Lebensweisen derart, dass über die konstruierte und machtvoll reproduzierte Geschlechterdifferenz zugleich Ungleichheiten reproduziert werden".... (Autorenreferat, BIBB-Doku)