Jugendliche und der Übergang in die ökonomische Selbständigkeit: Berufswahlkompetenz als Orientierungs- und Reflexionswissen am Ende der Sekundarstufe I
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Abstract
Im Beitrag von Lauterbach/Wood steht die Frage im Mittelpunkt, welche Bedeutung schulische Maßnahmen zur Berufsvorbereitung haben, um Jugendliche bei der Entwicklung einer reflektierten Berufswahlentscheidung zu begleiten. Sie bestätigen ihre These, dass sowohl die Selbsteinschätzung der eigenen Fähigkeiten und Neigungen (Self-knowledge) sowie die Kenntnis über den Ausbildungsmarkt und die Ausbildungsprofile der Berufe (occupational-knowledge) von Bedeutung sind. Beide Wissensdimensionen seien essentiell für ein passgenaues Matching beider Profile. Damit steige die frühe und dauerhafte ökonomische Selbstständigkeit der Jugendlichen. Die Berufsorientierungsmaßnahmen der Schulen haben unterschiedliche Auswirkungen auf das Orientierungswissen und Reflexionswissen, welche wiederum unterschiedliche Gewichtung bei der Berufswahlentscheidung haben. Lauterbach/Wood untersuchten für diese Schlussfolgerung einzelne Maßnahmen wie Betriebspraktika, Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) und persönliches Beratungsgespräch. (BIBB-Doku)