Weniger Chancen - weniger Zukunft? : Frauen in der Erwerbsgesellschaft
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Abstract
Zentrale These dieses Beitrages ist, dass die Erwerbsintegration von Frauen ein Massstab für gesellschaftliche Modernisierung ist. An dieser Frage werde sich zeigen, ob in der Bundesrepublik Deutschland der Übergang in eine zivile Dienstleistungs- bzw. "Wissens-"Gesellschaft gelingt, die auf der Kreativität und Leistungsbereitschaft möglichst vieler Menschen beruht und die zugleich soziale Integration und Kohäsion beinhaltet. Dabei wird sich vor allem an der Erwerbsintegration von Frauen erweisen, ob der gesellschaftliche Umbruch auch ein emanzipatorischer Aufbruch ist. Zur Überwindung dieser mit der Industriegesellschaft verbundenen und durch das "Modell (West)Deutschland" befestigten strukturellen Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sei eine geschlechterspezifische, gesamtgesellschaftliche Gestaltungsperspektive zwingend notwendig. (BIBB2)