Gruppenarbeit und Arbeitshabitus

bibb.id90086
dc.contributor.authorWittel, Andreas [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T11:13:07Z
dc.date.available2018-12-17T11:13:07Z
dc.date.issued1998
dc.description.abstract"Der Beitrag basiert auf einer ethnographischen Untersuchung in zwei Maschinenbaubetrieben und geht der Frage nach, warum der Weg zur Gruppenarbeit in der Fertigungsindustrie bislang so mühsam verläuft. Nach einer kritischen Revision der aktuellen industriesoziologischen Befunde wird die These entwickelt, dass Gruppenarbeit weniger auf die Arbeitsinhalte, sondern vielmehr auf die Haltung zur Arbeit zielt. Dabei geht es insbesondere um die Herausbildung eines bürgerlichen Arbeitshabitus, also um ein erstens intrinsisches und zweitens diskursives Arbeitsverständnis. Vor allem die älteren und ungelernten Industriearbeiter haben einen Arbeitshabitus, der sich als Reaktion auf fordistische Zumutungen herausgebildet hat und der mit den neuen Anforderungen kaum kompatibel ist: Arbeit bedeutet für sie in erster Linie Gelderwerb, Körperlichkeit, Unterordnung und Routine. Der Beitrag endet mit dem Vorschlag, sich in methodischer Hinsicht verstärkt der Subjektivität der Akteure zuzuwenden und in theoretischer Hinsicht ihren Interessen und Milieus." (Autorenreferat)
dc.description.versionreferiert
dc.format.accompanyingmaterialLiteraturangaben
dc.format.extentS. 178-192
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/702887
dc.language.isode
dc.relation.ispartofZeitschrift für Soziologie : ZfS
dc.relation.ispartofvolume27 (1998), H. 3
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.classificationS 6.2 Fertigungsberufe
dc.subject.otherGruppenarbeit
dc.subject.otherArbeitsverhalten
dc.subject.otherArbeit
dc.subject.otherEinstellung
dc.subject.otherSoziokulturelle Faktoren
dc.subject.otherIndustriearbeiter
dc.subject.otherFertigung
dc.titleGruppenarbeit und Arbeitshabitus
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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