Betriebspolitik braucht aktive Kompetenzentwicklung : Betriebsräte gestalten Zukunft
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Abstract
Zahlreiche neuere ökonomische und sozialwissenschaftliche Analysen bestätigen, dass bei betrieblichen Modernisierungs- und Reorganisationsprozessen die Beschäftigten durch eigene Kompetenzentwicklung, Qualifizierung und Weiterbildung die notwendigen Anpassungen an die veränderten Anforderungen des technologischen Wandels und der steigenden Informatisierung der Arbeit selbst vornehmen müssen. Befreit von ihrer exklusiven Rolle als Instrument der Aufstiegsfortbildung und Heranbildung von Führungskräften wird Lernen, Qualifikations- und Kompetenzentwicklung sowie betriebliche Weiterbildung vorrangig am Arbeitsplatz realisiert und damit zu einem regelmässigen Teil von Arbeit für alle Arbeitnehmer. Als "eine Art Kompass für diese neue Bildungswelt im Betrieb" skizziert der Beitrag in diesem Zusammenhang sieben relevante Zielkategorien für entsprechende Beteiligungsstrategien der betrieblichen Interessenvertretungen: Qualität des Arbeitsplatzes; berufliche Entwicklungsmöglichkeiten; Einkommenserhalt und -verbesserung; berufliche Mobilität; Arbeitsplatzerhalt und -sicherheit; offene Unternehmenskultur; Ausbau der Mitbestimmungschancen. (BIBB2)