Die These vom "doux commerce" und ihre Rezeption in der kaufmännischen Berufserziehung in Deutschland : Vortrag auf dem Deutschen Historikertag am 1. Oktober 1994 in Leipzig : Deutscher Historikertag (1994, Leipzig)
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Abstract
In einem Auszug aus seiner Rede auf dem Historikertag setzt sich der Verfasser mit der wirtschaftshistorischen These vom "doux commerce" und darüber, wie sie kaufmännische Bildungsgeschichte gemacht hat, auseinander. Diese These breitete sich im 18. Jahrhundert aus und wurde Bestandteil des sogenannten gelehrten Bewusstseins innerhalb Europas. Sie ist deshalb spezifisch kaufmännisch, weil sie dem Handel eine Eigenschaft zuschreibt, der man ursächliche pädagogische Bedeutsamkeit zuweisen kann, und zwar dann, wenn man den Standpunkt vertritt, dass Berufserziehung nicht nur in der Vermittlung anwendungsbezogener Qualifikationen aufgeht, sondern darüber hinaus auch einem ethischen Anspruch genügt. Diese These wird erläutert und danach ihre Bedeutung für die kaufmännische Berufserziehung untersucht. (BIBB2)