Ausbildungsinadäquate Beschäftigung als Folge branchenspezifischer Ausbildungsstrategien

bibb.id82845
dc.contributor.authorBüchel, Felix [Verfasser]
dc.contributor.authorNeubäumer, Renate [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T10:34:07Z
dc.date.available2018-12-17T10:34:07Z
dc.date.issued2001
dc.description.abstractIn dem Beitrag wird untersucht, ob das während einer betrieblichen Berufsausbildung Gelernte bei der späteren beruflichen Tätigkeit auch genutzt werden kann. Im theoretischen Teil werden verschiedene Ausbildungsstrategien der Betriebe abgeleitet, die sich vor allem auf starke branchenspezifische Unterschiede bei den betrieblichen Kosten einer Berufsausbildung und die zu erwarteten Erlöse zurückführen lassen. Im empirischen Teil wird anhand eines aus der BIBB/IAB-Untersuchung von 1991/92 generierten Datensatzes zunächst deskriptiv überprüft, ob ein Zusammenhang zwischen der Branchenzugehörigkeit des früheren Ausbildungsbetriebes einerseits und einer ausbildungsadäquaten Tätigkeit unmittelbar nach der Lehre, einem späteren Berufswechsel (einschliesslich dessen Motivation) und vor allem der Ausbildungsadäquanz der Beschäftigung im weiteren Karriereverlauf besteht. Anschliessend wird mit einem multivariaten Logit-Ansatz geschätzt, von welchen Determinanten die Wahrscheinlichkeit einer ausbildungsadäquaten Beschäftigung unmittelbar nach dem Lehrabschluss oder etwa fünf Jahre später abhängt. Die Ergebnisse zeigen, dass - neben bekannten personenbezogenen Risikofaktoren, wie beispielsweise einer unzureichenden schulischen Vorbildung - die Branche des früheren Ausbildungsbetriebes zu beiden Beobachtungszeitpunkten stark auf die individuellen Berufschancen der Ausbildungsabsolventen wirkt. Ausserdem wird die wissenschaftlich bereits gut erforschte Tatsache bestätigt, dass ein missglückter Berufseinstieg lang anhaltende negative Auswirkungen auf den weiteren Karriereverlauf ausübt. (IAB2)
dc.format.extentS. 269-285
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/694962
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.relation.ispartofvolume34 (2001), H. 3
dc.source.urihttps://doku.iab.de/mittab/2001/2001_3_MittAB_Buechel_Neubaeumer.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.2 Verlauf (Erfolg / Abbruch)
dc.subject.classificationG 1.2.2.3 Beschäftigungsformen
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationG 1.3.1.1 Ausbildungsstellenmarkt
dc.subject.classificationS 3.2 Unternehmen und Behörden
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.classificationG 2.3.4 Qualifikationswandel
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationG 1.3.3.1 Qualifikationsverwertung
dc.subject.otherAusbildungsabsolvent
dc.subject.otherAdäquate Beschäftigung
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherBetriebliche Berufsausbildung
dc.subject.otherWirtschaftszweig
dc.subject.otherAusbildungsverhalten
dc.subject.otherBerufswechsel
dc.subject.otherQualifikationsverwertung
dc.subject.otherZwischenbetriebliche Mobilität
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.other1980-1992
dc.titleAusbildungsinadäquate Beschäftigung als Folge branchenspezifischer Ausbildungsstrategien
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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