Warum nichts bleibt, wie es war: Zugänge und Übergangsprozesse zur Facharbeit im Wandel

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Abstract

Traditionell sind in Deutschland die Zugänge zu Facharbeit durch die Institutionen der beruflichen Bildung strukturiert. Die Analyse möglicher Veränderungen von Zugängen zu Facharbeit ist untrennbar mit der Frage verbunden, inwieweit die Institutionen der beruflichen Bildung einem Wandel unterworfen sind. Im Beitrag wird zunächst analysiert, ob die krisenhafte Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt auf einen grundlegenden Systemwandel verweist oder es sich eher um vorübergehende krisenhafte Entwicklungen handelt. Nach Einschätzung der Autorin spreche viel dafür, dass diese Veränderungen von dauerhafter und keinesfalls von lediglich vorübergehender Natur seien. Die Veränderungen betreffen alle drei Charakteristika, die den Kern der institutionellen Fassung des deutschen Berufsbildungssystems ausmachen: korporalistische Regulierung des Systems, berufliche Struktur der Qualifikationen, hohe betriebliche Integrationskraft. (BIBB-Doku)

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