Kollektiv und Eigensinn : Lebensverläufe in der DDR und danach
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96731
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Akademie Verl.
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Berlin
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Abstract
In dem Buch werden, gestützt auf eine am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, durchgeführte Erhebung zur Erforschung von mehr als 2300 Lebensverläufen in der ehemaligen DDR, Lebensverläufe von Männern und Frauen verschiedener Geburtsjahrgänge bis Mitte 1993 im Kontext der historischen Entwicklung der DDR beschrieben und verglichen. Im Vordergrund stehen dabei zwei Leitfragen. "Die erste Leitfrage thematisiert das besondere Verhältnis von Bevölkerung und Herrschaftssystem: In welcher Weise wurde das Leben in der DDR durch Staat und Partei reglementiert und gesteuert, und welche Handlungsspielräume wurden den Bürgern eingeräumt bzw. von diesen selbst durchgesetzt? Die zweite Leitfrage befasst sich mit der Eigenart und dem Gewicht von Strukturen sozialer Ungleichheit in der DDR-Gesellschaft gegenüber dem Anspruch, grösstmögliche Gleichheit von Lebensbedingungen und Chancen herzustellen. Mit den Antworten auf diese Fragen sollen differenzierte Einblicke in die Gründe für die "Wende" und den Zusammenbruch des politischen und ökonomischen Systems gewonnen werden." (IAB2)