Gestaltungsoffene Ausbildungsvarianten im Qualifizierungs- und Unternehmens-Netzwerk von KMU am Beispiel Mechatroniker/in : Modellversuch. Abschlussbericht. FKZ: D 0778.00
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Berlin
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Abstract
Wenn es Bildungsdienstleistern gelingt, sich flexibel auf die sehr individuellen Probleme und Bedürfnisse der KMU einzustellen, ein Bündel von Hilfen zum Ausbildungsmanagement zu entwickeln und ein Qualifizierungsnetzwerk aufzubauen, lassen sich die potenziellen Ausbildungsbetriebe auf Ausbildung ein und qualifizieren im Verbund erfolgreich ihren beruflichen Nachwuchs. In diesem Modellversuch wurde davon ausgegangen, dass das in dieser übergreifenden Hypothese angesprochene Problem nur durch enge Zusammenarbeit mit den für Berufsbildung verantwortlichen Instanzen und in einem Verbundsystem gelöst werden könnte. Anliegen des Modellversuchs war es, durch die gestaltungsoffenen Ausbildungsvarianten und die Beratung der Unternehmen die Anzahl der betrieblichen Ausbildungsplätze in der Berufsgruppe Mechatroniker/in in der Laufzeit des Modellversuchs zu erhöhen. Unter Führung des Bildungsdienstleisters wurde für jeden Betrieb ein spezieller Ausbildungsplan erstellt. Die Gestaltungsoffenheit wird durch ein Angebot von Kompetenzmodulen gewährleistet, die sich an Arbeits- und Geschäftsprozessen und den Interessen von Kunden orientieren und im Verbund angeboten werden. Für die Kooperation zwischen den Betrieben und dem Bildungsdienstleister wurden standardisierte Verbundverträge entwickelt, deren Herzstück der Verlaufsplan der Ausbildung ist. Auch wurden Qualifizierungsbausteine für die Weiterbildung der ausbildenden Fachkräfte entwickelt. Im ersten Teil des Abschlussberichts werden Fragen, Aktivitäten und Ergebnisse dargestellt, die einen Überblick über den Modellversuch bieten. Im zweiten Teil finden sich vertiefte Informationen, strukturelle Darstellungen und Erfahrungen, wobei auch Auszubildende zu Wort kommen. (BIBB-Doku)