Innovationen und Modernisierungsbedarf in der betrieblichen Berufsausbildung : die IW-Frühjahrsumfrage zum Ausbildungsstellenmarkt
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11881
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Dt. Inst.-Verl.
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Köln
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Abstract
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln präsentiert 1999 zum dritten Mal die Ergebnisse seiner Frühjahrsumfrage zum Stand und zur Entwicklung des Ausbildungsstellenmarkts, die folgende Trends und Handlungsfelder für die Zukunft aufzeigt: 1. Die Vorzeichen für das Ausbildungsjahr 1999/2000 stehen gut. Das Angebot an Lehrstellen kann um bis zu 3,3 Prozent wachsen. 2. Im Mittelstand zeigen sich positive Beschäftigungssignale. In den kommenden drei Jahren wird voraussichtlich ein echter Zuwachs an neuen Arbeitsplätzen vor allem in kleineren innovativen und aufstrebenden Betrieben entstehen. Der Trend zur Höherqualifizierung der Mitarbeiter wird sich auch in den kommenden Jahren in weiterhin steigenden Qualifikationsanforderungen der Unternehmen manifestieren. 3. Die Ausbildungsbetriebe reagieren flexibel auf die erweiterten Qualifikationsanforderungen. Die Vermittlung von Qualifikationen, die zu den vorhandenen Ausbildungsprofilen nicht gehören, ist in der Mehrzahl der Ausbildungsbetriebe üblich. Grundsätzlich fordern die Betriebe für sich grössere Flexibilität und mehr Differenzierungsmöglichkeiten, um der dynamischen Entwicklung bei den Arbeits- und Qualifikationsanforderungen gerecht werden zu können. 4. Notwendig ist sowohl die Entwicklung neuer Berufsbilder als auch die Modernisierung der bestehenden Ausbildungsordnungen. 5. Zur Reform des dualen Systems fordern die Unternehmen grössere Gestaltungsfreiräume bei den Ausbildungsinhalten sowie die "prospektive Kompetenzentwicklung", d. h. die engere Verzahnung bei der Vermittlung von Fachwissen und Schlüsselqualifikationen, die stärkere Berücksichtigung von Lern-/Methodenkompetenz, die Internationalisierung der Ausbildung, Fremdsprachen sowie die engere inhaltliche Verbindung von Aus- und Weiterbildung. (BIBB2)