Berufseinstieg in der Rezession - Erkenntnisse aus der Forschung : Trend im Fokus

bibb.citedinbibbZitation von 3 oder mehr BIBB-Publikationen
bibb.id185412
bibb.publisherplaceZollikofen
dc.contributor.authorKriesi, Irene [Verfasser]
dc.contributor.authorSchweri, Jürg [Verfasser]
dc.contributor.editorSchweizerisches Observatorium für die Berufsbildung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.editorEidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherSchweizerisches Observatorium für die Berufsbildung
dc.contributor.otherEidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung
dc.coverage.spatialCH
dc.date.accessioned2020-11-10T13:58:19Z
dc.date.available2020-11-10T13:58:19Z
dc.date.issued2020
dc.description.abstract"Der aktuelle Rückgang des Bruttoinlandprodukts BIP und der Anstieg der (Jugend-) Arbeitslosigkeit bedeuten, dass der Einstieg in den Arbeitsmarkt für Berufseinsteigerinnen und -einsteiger zurzeit erschwert ist. Kurzfristig führen schlechte Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt dazu, dass Berufseinsteigerinnen und -einsteiger vermehrt arbeitslos werden oder eine Stelle antreten müssen, die nicht ihrer Ausbildung entspricht. Solche kurzfristigen Nachteile können langfristige Folgen haben, vor allem weil die Betroffenen wenig Berufserfahrung sammeln können und sich ihr berufliches Wissen mit der Zeit entwertet. In Rezessionen ist die Gefahr besonders gross, dass sich Arbeitslosigkeit und ausbildungsinadäquate Beschäftigung dauerhaft negativ auf die Berufslaufbahn der Betroffenen auswirken, weil diese Nachteile mangels guter Stellen auf dem Arbeitsmarkt nicht rasch korrigiert werden können. Rezessionen erhöhen die Arbeitslosigkeit und gehen langfristig mit einem Risiko steigender Sockelarbeitslosigkeit einher. Diese verursacht Mehrkosten für die Sozialversicherungen und reduziert das Fachkräfteangebot. Die internationale Forschung bestätigt in vielen Studien, dass Rezessionen für Berufseinsteigende lang anhaltende negative Folgen mit sich bringen. Diese umfassen insbesondere dauerhaft geringere Löhne, ein höheres Risiko für Arbeitslosigkeit, einen geringeren Beschäftigungsgrad und das Annehmen von Arbeitsstellen, die nicht der Ausbildung entsprechen. Für die Schweiz konnten dieselben Mechanismen beim Berufseinstieg nachgewiesen werden. Allerdings erlitt die Schweiz in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Ländern meist schwächere Rezessionen, die entsprechend auch mit einem geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit einhergingen. Um die Nachteile einer starken Rezession für Berufseinsteigende abzufedern, sollten Arbeitgeber für die Probleme von Berufseinsteigenden sensibilisiert werden. Zudem sollten sie dazu motiviert werden, vermehrt Personen ohne Berufserfahrung einzustellen. Überdies könnten weiterführende Bildungsabschlüsse wie die Berufsmaturität und Studien an höheren Fachschulen und Hochschulen (und eventuell auch Berufs- und höhere Fachprüfungen sowie Weiterbildungen) gefördert werden." (Autorenreferat; BIBB-Doku)
dc.description.edition25. September 2020
dc.format.extent11 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/777895
dc.language.isode
dc.source.urihttps://www.ehb.swiss/file/16095/download (Volltext)
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 1.1 Soziostrukturelle & Ökonomische Entwicklungen
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherZweite Schwelle
dc.subject.otherPandemie
dc.subject.otherArbeitsmarktchance
dc.subject.otherRezession
dc.subject.otherWirtschaftsentwicklung
dc.subject.otherArbeitsmarktentwicklung
dc.subject.otherSchweiz
dc.titleBerufseinstieg in der Rezession - Erkenntnisse aus der Forschung : Trend im Fokus
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch

Files