Konkurrierende Konzepte für die Arbeitsprozessorientierung in der deutschen Curriculumentwicklung
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130211
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Abstract
"1996 wurde in Deutschland ein neuer curricularer Rahmen für die schulische Berufsbildung umgesetzt, die so genannten Lernfelder. Nach dem Konzept der Lernfelder müssen die schulischen Lernsituationen sich auf die Tätigkeiten eines bestimmten Berufs beziehen. Deshalb spielt die Arbeitsprozessorientierung in der deutschen Curriculumentwicklung derzeit eine wichtige Rolle. Für die Transformation von Tätigkeiten in berufliche Curricula gibt es aber nicht nur ein Konzept, sondern mehrere miteinander konkurrierende. In diesem Beitrag werden zwei wichtige Konzepte unter Hervorhebung ihrer jeweiligen Stärken und Schwächen beschrieben (Ansatz von Reinhard Bader, ITB-Ansatzzum Konstruieren von Lernfeldern). Zusammenfassend ziehen die Autoren den Schluss, dass die arbeitsorientierte Wende in der deutschen Curriculumentwicklung noch nicht abgeschlossen ist. An der Lösung von Problemen, die bei der Analyse betrieblicher Arbeitssituationen, bei der Transformation von Arbeitsplatzwissen in Curricula und bei der Bewertung der von Schülern oder Auszubildenden erworbenen Kompetenzen auftreten, wird noch gearbeitet." (Autorenreferat)