Das individuelle Bildungsinvestitionskonto : ein schwedischer Vorschlag

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Angesichts des Wachstums- und Arbeitslosigkeitsproblems in den europäischen Industrienationen stellt sich die Frage nach einer Neuorganisation von Bildung-, Arbeitsmarkt- und Sozialversicherungsinstitutionen, die es dem einzelnen erlaubt, eine wesentlich grössere wirtschaftliche Verantwortung für die eigene Zukunft zu übernehmen. Der schwedische Vorschlag sieht ein individuelles Investitionskonto für Bildung, Weiterbildung und Rente vor und nur eine minimale Bereitstellung von öffentlichen, durch Steuern finanzierte Bildungs-, Versicherungs- und Rentenleistungen. Es wird eingeschätzt, dass das individuelle Investitionskonto aufgrund effizienter Nutzung individueller Kompetenzen und Anreize leistungsfähiger als öffentliche Finanzierungsmassnahmen ist. Es bietet Anreize für wirtschaftlich sinnvolle Bildungsinvestitionen, und es können Probleme von benachteiligten Gruppen und Stigmatisierung abgebaut werden. (BIBB)

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