Kontrollüberzeugungen und Lehrerwahrnehmungen von Beruf und Unterricht. Analysen zu Lehrern an wirtschaftsberuflichen Schulen in den neuen Bundesländern
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90171
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Abstract
Im Zentrum dieser empirischen Studie steht die Frage, wie die subjektiven Kontrollüberzeugungen von Lehrern auf deren unterrichtliche Wahrnehmung und ihr Handeln, auf ihre erlebte Belastung und berufliche Zufriedenheit wirken. Die Ergebnisse der multivariaten Korrelationsanalysen verweisen auf zwei deutlich unterscheidbare subjektive Sichten von Lehrern auf ihren Beruf und ihr unterrichtliches Handeln: Lehrer mit hohen internen Kontrollüberzeugungen nehmen ihren Beruf zwar als belastend, nicht aber als Überforderung wahr, sind berufszufriedener, beurteilen ihren Unterricht positiver und üben weniger stark Kontrolle im Unterricht aus. Lehrer mit hohen externen Kontrollüberzeugungen hingegen nehmen in ihrem Unterricht vor allem die aversiven Reize wahr, fühlen sich durch Unterricht-Halten schneller überlastet, sind weniger berufszufrieden und stärker abhängig von ihrer Umwelt. (DIPF/Orig.)