Hilfe für gute Denk-Strategien : Metakognition als Protokompetenz
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Abstract
"Mittlerweile finden sich zahlreiche empirische Studien, die auf den Zusammenhang von Metakognition und korrespondierenden Theoriestücken eingehen, insbesondere mit selbstreguliertem Lernen. Dennoch bleiben drei weitere wichtige Aspekte hisher weitgehend ausgeblendet: Die Studien beziehen selten Erwachsene in die Untersuchungspopulation ein, beschäftigen sich kaum einmal mit der Umsetzung metakognitiv orientierter Ansätze im konkreten Lernfeld und blenden weitgehend die Frage aus, über welche Kompetenzen Lehrende in der Weiterbildung verfügen müssen, wenn Metakognition Bestandteil ihres Lehr-Lerndesigns werden soll." Der Beitrag verfolgt im Rückgriff auf zwei Forschungsprojekte vorrangig die Fragen, über welche metakognitiven Kompetenzen erwachsene Lerner verfügen und ob sich Abhängigkeiten zu sozialstatistischen Größen wie Alter, Geschlecht oder Bildungsabschluss nachweisen lassen, welche Persönlichkeitsvariablen eine Rolle beim Erwerb metakognitiver Kompetenzen spielen, ob ausgeprägte metakognitive Orientierungen von Lernenden ihren Lernerfolg verbessern und welche Anforderungen sich an Kursleitende in der Weiterbildung stellen. (Autorenreferat, BIBB-Doku)