Wenn Gefühle zum Arbeitsgegenstand werden : Gefühlsarbeit im Rahmen personenbezogener Dienstleistungstätigkeiten

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Abstract

Das Konzept von "Gefühlsarbeit" soll dazu dienen, die emotionale Dimension personenbezogener Dienstleistungstätigkeiten analytisch fassbar und ihre Implikationen für Arbeitskraft (in Form von Anforderungen, Belastungen, Gestaltungschancen) und Betrieb (in Form von nutzbarer Arbeitskraft aber auch in Form von Organisationsproblemen) verstehbar zu machen. Der Autor erläutert zunächst die drei Dimensionen von Gefühlsarbeit: Gefühl als Gegenstand, als Mittel und als Bedingung i.S. von Arbeit an den eigenen Gefühlen. Danach werden die wesentlichen Spezifika von Gefühlsarbeit am Beispiel der Arbeit in der Altenpflege konkretisiert. Schliesslich werden Fragen der Qualifikation und der Arbeitsorganisation erörtert. Abschliessend wird versucht, die gewonnene Perspektive auf gegenwärtig sich abzeichende Trends der Entwicklung auf dem Dienstleistungssektor anzuwenden. (IAB2)

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