Abschied von Schablonen
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Abstract
Um die Situation des dualen Systems zu verbessern, ist es notwendig, die Rahmenbedingungen dafür zu verändern. Der Bedarf der Betriebe muss berücksichtigt werden, wenn das Ausbildungssystem sich nicht vom Beschäftigungssystem loslösen soll und die Unternehmen dazu übergehen, sich qualifizierte Mitarbeiter z.B. über gezielte Fortbildungsmassnahmen heranzubilden. Gleichzeitig muss sich das Angebot des dualen Systems erweitern, indem Alternativen zur klassischen Hochschulausbildung ebenso wie Chancen für Jugendliche mit eher praktischen Begabungen aufgezeigt werden. Die Verfasser gehen im einzelnen auf die Anpassung der Ausbildung in Struktur und Inhalten an die veränderten Anforderungen der Arbeitswelt sowie auf die Anpassung der Ausbildung an verändertes Bildungsverhalten und veränderte Qualifikation der Lehrstellenbewerber ein. Sie verweisen auf ein Beispiel der BASF, wo Berufe etabliert werden, die von theoretischer Überfrachtung entschlackt werden. In einer zweijährigen Stufenausbildung können berufliche Qualifikationen als Chemielaborjungwerker erworben werden, die die Möglichkeit zum aufbauenden zweijährigen Weiterlernen zum Chemielaboranten oder Chemikanten bieten. (BIBB)