Ressourcensuche für ein "Leben im Ungefähren" als Aufgabe für den Unterricht mit ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen an Berufsschulen

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Das "Leben im Ungefähren" muss eingeübt und vorbereitet sein. Es stellen sich hier neue Aufgaben für viele gesellschaftliche Bereiche, die sich in ein Netzwerk der Unterstützung und Hilfestellung einbringen müssen. An der Berufsschule können dabei die besonderen Bildungsgänge für Benachteiligte und Ausgrenzungsgefährdete zu einer zukunftsorientierten "Pädagogik bei Erwerbslosigkeit" genutzt werden um die davon betroffenen Jugendlichen auch in existentiellen Extremsituationen gesellschaftlich anschlussfähig bleiben zu lassen. Der von ihnen bereits konkret erfahrene Ausbildungsplatzmangel, die folgende Zeit ohne Erwerbstätigkeit und die vorhandene oder drohende Armut sind dabei reale, schülerbezogene Ausgangspunkte für Bildungsangebote und Unterricht. Für die beruflichen Schulen bedeutet dies eine pädagogische Neuorientierung, zu deren Begründung im Folgenden einige, mir wesentlich erscheinende Argumente und Sachverhalte dargelegt werden. (Orig.).

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