Zum Wandel von Wissensproduktions- und Transformationsprozessen: Konsequenzen für berufspädagogische Bildungspraxis

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"Der Beitrag zielt darauf, vor dem Hintergrund einer an soziologische Wissensforschung anschließenden Unterscheidung von Wissensformen der neueren Prozesse der Produktion und Transformation von Wissen im Bereich der Berufsbildungsforschung und berufspädaogischen Bildungspraxis zu reflektieren. Es wird der These nachgegangen, wie sich vor allem das berufliche Erfahrungswissen im Vollzuge zunehmender Verwissenschaftlichung lebensweltlicher, beruflicher und pädagogischer Bereiche verändert. Wissenschaft, so die Analyse, übernimmt zunehmend Sinndeutungen im Kontext verschiedener gesellschaftlicher Probleme. Durch Verwissenschaftlichung entsteht ein Sonderwissen, das als Expertenwissen institutionalisiert wird und bestimmte Sinndeutungen auch in jenen lebensweltlichen Bereichen übernimmt, die bislang nicht verwissenschaftlicht waren. In Folge verändert sich das Erfahrungswissen. Der für den Beitrag zentrale Begriff der Transformation des Wissens bezieht sich wechselseitig auf den Prozess der Vermittlung dieses Sonderwissens von den Experten zu dem Laien und umgekehrt auch auf kontinuierliche Reflexion des praktischen Handlungswissens im Rahmen der Produktion und Kodifizierung des Sonderwissens. Dieses zentrale Argument wird nun auf die Berufspädagogik bezogen und einer wissensoziologischen Analyse unterzogen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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