Zum Zustand der Pflegewissenschaft in Deutschland : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kordula Schulz-Asche, Kai Gehring, Maria Klein-Schmeink, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN (Drucksache 19/32555)
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Abstract
Zum Wintersemester 2020/2021 haben deutschlandweit zirka 30 Studiengänge für eine primärqualifizierende hochschulische Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz zur Verfügung gestanden. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In der Anfrage wurde u. a. kritisiert, dass viele Hochschulen unter den aktuellen Rahmenbedingungen nur einen Bruchteil ihrer Pflegestudienplätze füllen könnten. Es fehle an Interessierten, die die Kraft und Ausdauer mitbringen, um drei oder vier Jahre lang 38- Stundenwochen Schichtdienst im Pflegeheim oder Krankenhaus mit unklarer beruflicher Perspektive durch zusätzliche Nebenjobs oder private Schulden zu finanzieren. Wenn die Rahmenbedingungen für Pflegestudium und Pflegewissenschaft nicht jetzt verbessert würden, ginge nach Meinung der Fragestellerinnen und Fragesteller eine weitere Generation hochschulisch qualifizierter Pflegefachpersonen verloren und Deutschland bliebe Pflege-Entwicklungsland. (Textauszug; BIBB-Doku)