LehrstellenPLUS durch Patenschaften : ein Weg zu mehr Ausbildungsplätzen
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Abstract
Die Spitzenrunde im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit hat am 6. Juli 1999 einen Ausbildungskonsens beschlossen. Danach können Unternehmen und Privatpersonen durch Übernahme von Ausbildungspatenschaften Mittel für zusätzliche Ausbildungsplätze bereitstellen. Vorrang haben dabei Ausbildungsplätze in neuen Berufen. Die Patenschaftsmodelle reichen von grossen, mit erheblichen Mitteln ausgestatteten Initiativen über regionale und lokale Initiativen unter massgeblicher Beteiligung der Wirtschaft bis hin zu Verbundmodellen und Ausbildungsplatz-Initiativen aus privaten Spendengeldern. Durch sie entstehen nicht nur zusätzliche Ausbildungsplätze, sondern sie verhelfen auch sozial- und marktbenachteiligten Jugendlichen zu einer Chance oder wenden sich lernschwachen jungen Menschen zu, indem sie ihnen schon beim Übergang von der Schule in den Beruf helfen, den Anforderungen einer betrieblichen Ausbildung gerecht zu werden. Diese Sonderausgabe vermittelt einen Überblick über verschiedene Patenschaftsmodelle, wie Brancheninitiativen, bundesweite Ausbildungsplatz-Initiativen, regionale branchenübergreifende Initiativen sowie Verbundmodelle, die mit Spenden von Unternehmen oder Privatleuten in Teilen ihrer Arbeit unterstützt werden. Die aufgeführten Ansprechpartner und Internetadressen der jeweiligen Initiative erschliessen weitere Informationsmöglichkeiten. (IAB2)