Von der dualen zu einer dual-kooperativen Berufsausbildung : Fachtagung "Lernortkooperation" (1997, Bremen)
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Bielefeld
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Abstract
Mit dem Rückgang tayloristischer Formen der Arbeitsorganisation und der Hinwendung zum neuen Leitbild der "lernenden Organisation", das auf eine partizipative betriebliche Organisationsentwicklung, auf mitdenkende, mitentscheidende und mitgestaltende Mitarbeiter angewiesen ist, wird ein Paradigmenwechsel im inhaltlichen Verhältnis von Berufsschule und Betrieben notwendig. Der Zusammenhang von Arbeiten und Lernen muss neu definiert werden. Von der Berufsschule wird erwartet, handlungsleitende Theorien zu vermitteln. Die berufspädagogische Leitidee der Befähigung des Auszubildenden (Schülers) zur Mitgestaltung der Arbeitswelt markiert diesen grundlegenden Perspektivenwechsel an beiden Lernorten mit weitreichenden Konsequenzen für das didaktische Handeln der Berufspädagogen. Die neue Qualität muss in einer kooperativen Berufsausbildung münden, bei der beide Lernorte zusammenarbeiten müssen. Am Beispiel integrierter Berufsausbildungspläne zeigt der Autor auf, wie in einer dual- kooperativen Berufsausbildung Inhalte zu vermitteln sind. (BIBB2)