Arbeitsplatzrisiken von ehemaligen Schülern aus der Schule für Lernbehinderte

bibb.id122847
dc.contributor.authorStegmann, Heinz [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T15:32:12Z
dc.date.available2018-12-17T15:32:12Z
dc.date.issued1988
dc.description.abstract"Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat in einer Längsschnittuntersuchung Ausbildungs- und Berufswege von Jugendlichen analysiert. In dieser Studie war auch eine Gruppe von (ehemaligen) Schülern einer Schule für Lernbehinderte einbezogen, die zwischen dem 15./16. und 23./24. Lebensjahr viermal befragt wurde. Als wichtigstes Ergebnis lässt sich festhalten, dass der Übergang von der Schule in den Beruf bei diesen Jugendlichen vor allem aus zwei Gründen mit besonderen Schwierigkeiten verbunden war: - Einmal gehören diese Jugendlichen zu den geburtenstärkeren Jahrgängen, die generell mit erhöhten Problemen auf dem Ausbildungsstellenmarkt und auf dem Arbeitsmarkt für Berufsanfänger konfrontiert wurden. - Aufgrund der Defizite in der schulischen Vorbildung sind ehemalige Schulabgänger aus der Schule für Lernbehinderte im Vergleich zu Jugendlichen, die eine Hauptschule (mit oder ohne Abschluss) verlassen haben, beim Start in eine Berufsausbildung bzw. in eine Erwerbstätigkeit im Nachteil. Die ungünstigere Situation der ehemals Lernbehinderten beim Übergang in eine Berufsausbildung - überdurchschnittliche Anteile bei Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und in Ausbildungsberufen, die aus der Sicht der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eher als inflexibel einzustufen sind - führt zu erhöhten Arbeitsplatzrisiken: Bei 23- bis 24jährigen Erwerbspersonen, die früher eine Schule für Lernbehinderte besucht haben, war die Erwerbslosigkeit zum Befragungszeitpunkt (Ende 1985) dreimal höher als bei gleichaltrigen Erwerbspersonen mit Hauptschulabschluss. Selbst nach einer abgeschlossenen betrieblichen Berufsausbildung bleiben diese überdurchschnittlichen Arbeitsplatzrisiken bestehen. Allerdings sind Ungelernte auch bei ehemaligen Schülern einer Schule für Lernbehinderte in grösserem Umfang erwerbslos als Fachkräfte." (Autorenreferat)
dc.format.extentS. 46-56
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/741142
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufliche Rehabilitation : Beiträge zur beruflichen und sozialen Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen
dc.relation.ispartofvolume(1988), H. 4
dc.subject.classificationS 1.1 Allgemeinbildende Schule
dc.subject.classificationG 2.3 Wandel von Arbeit & Wirtschaft
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationG 1.2.2.4 Arbeitslosigkeit
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.2 Verlauf (Erfolg / Abbruch)
dc.subject.otherFörderschule
dc.subject.otherAbsolvent
dc.subject.otherMenschen mit Behinderung
dc.subject.otherLernbehinderung
dc.subject.otherJugendlicher
dc.subject.otherArbeitsmarktchance
dc.subject.otherArbeitsmarkt
dc.subject.otherRisiko
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherErwerbslosigkeit
dc.subject.otherAusbildungsabbruch
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleArbeitsplatzrisiken von ehemaligen Schülern aus der Schule für Lernbehinderte
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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