Berufliche Schulen als Kompetenzzentren regionaler Bildungsnetzwerke - rechtliche Rahmenbedingungen
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Abstract
Nach einem jüngst vom BLK-Arbeitskreis "Berufliche Aus- und Weiterbildung" vorgelegten Bericht sollen berufliche Schulen künftig als Kompetenzzentren im Rahmen regionaler Bildungsnetzwerke ein ortsnahes, abgestimmtes Aus- und Weiterbildungsangebot unter Ausschöpfung der unterschiedlichen Ressourcen der verschiedenen Partner (Betriebe, überbetriebliche Ausbildungsstätten, Kammern, etc.) ermöglichen. Der Beitrag untersucht, ob sich dieses Konzept unter den gegenwärtig in den Ländern geltenden Rahmenbedingungen verwirklichen lässt und wenn nicht, welche Änderungen erforderlich und verfassungsrechtlich zulässig sind, um es verwirklichen zu können. Es stellen sich zwei Fragen in Bezug auf den Zweck und die Rechtsform: Handelt es sich bei den Kompetenzzentren in regionalen Berufsbildungsnetzwerken um Schulen im eigentlichen Sinne, und können die geplanten regionalen Kompetenzzentren die ihnen zugewiesenen Aufgaben in der traditionellen Rechtsform der nichtrechtsfähigen Anstalt erfüllen? (BIBB2)