Des etudes a l'emploi : plus tard et plus difficilement qu'il y a vingt ans
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Abstract
"Das Ausbildungsniveau der Jugendlichen ist im Laufe der letzten zwanzig Jahre erheblich gestiegen: 40% beenden ihre Ausbildung mit einem Hochschulabschluss, das heisst doppelt so viele wie 1975. Die Fortsetzung der Ausbildung bewirkt eine zeitliche Verschiebung des Eintreffens auf dem Arbeitsmarkt. Zu diesem Effekt kommt noch eine spektakuläre Verringerung der Nichterwerbstätigkeit (ausserhalb des Studiums) der jungen Frauen hinzu, so dass in der Altersgruppe der 25- bis 29jährigen die Quoten der weiblichen Erwerbstätigkeit weiter angestiegen sind. Die Eingliederung der Jugendlichen ins Berufsleben dauert lange und ist schwierig. Von den Konjunkturschwankungen des Arbeitsmarktes sind in erster Linie die Neulinge auf dem Markt, und zwar ganz besonders diejenigen mit dem niedrigsten Ausbildungsgrad betroffen. Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren weist je nach Diplom eine grössere Streuung als vor zwanzig Jahren auf. Sie liegt über 20%; aufgrund der längeren Ausbildungszeit ist in Wirklichkeit jedoch jeder zehnte Jugendliche von der Arbeitslosigkeit betroffen. Bei den Frauen ist das Risiko der Arbeitslosigkeit grösser; der Unterschied gegenüber den Männern verringert sich allerdings mit zunehmendem Ausbildungsgrad. Jeder fünfte Jugendliche geht heute einer Zeitarbeit nach, was fünfmal mehr als bei den 30- bis 49jährigen ist. Parallel zu diesen Beschäftigungsraten ist die Teilzeitarbeit angestiegen. Letztere wird jedoch immer mehr als Zumutung empfunden, da mehr als die Hälfte der davon betroffenen Jugendlichen einer Vollbeschäftigung den Vorzug geben würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)