Außerschulisches Bildungspersonal und Quereinsteiger als Potential für die Berufsschullehrerbildung im Kontext offener Hochschulen

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Abstract

"In vielen Regionen Deutschlands, insbesondere in den östlichen Bundesländern, kann der Personalbedarf an den beruflichen Schulen nicht mehr über den traditionellen Ausbildungsweg (Hochschulstudium mit anschließendem Vorbereitungsdienst) sichergestellt werden. Dies gilt insbesondere auch für technisch gewerbliche Fachrichtungen, da hier die wenigen ausgebildeten Lehrkräfte in beruflichen Schulen auch über alternative Beschäftigungsmöglichkeiten im privatwirtschaftlichen Sektor verfügen. Auf diese Mangelsituation, die durch die Altersstruktur in vielen Kollegien noch verschärft wird, reagieren die Bundesländer mit unterschiedlichen Programmen für Quer-, Seiten- und Direkteinsteiger und neuerdings z. T. auch mit der Herabsetzung von formalen (Qualitäts-) Kriterien für den Einstieg in den Schuldienst. Gleichzeitig existiert in Deutschland aber eine Personengruppe, die Aus- und Weiterbildungsaufgaben im außerschulischen Bereich wahrnimmt, d. h. in Unternehmen, überbetrieblichen Bildungsstätten, bei Bildungsträgern oder Bildungsdienstleistern. Das außerschulische Bildungspersonal ist einerseits z. T. hoch qualifiziert und professionalisiert und kooperiert z. B. als dualer Partner mit den beruflichen Schulen, andererseits befindet sich das hier beschäftigte Berufsbildungspersonal häufig in prekärer Beschäftigung oder arbeitet als selbständige Honorarkraft. Vor diesem Hintergrund geht der Beitrag der Frage nach, wie außerschulisches Bildungspersonal und Quereinsteiger ein Potential für die Berufsschullehrerbildung im Kontext offener Hochschulen, d. h. der Öffnung von Hochschulen für nicht-traditionelle Studierendengruppen, darstellen und zeigt anhand von zwei Projekten an der Universität Rostock diesbezügliche Gestaltungsmöglichkeiten auf." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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