Duale Ausbildung zukunftsfähig gestalten - Flexibilität und Durchlässigkeit in der Berufsausbildung erhöhen
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Abstract
Die zunehmende Attraktivität akademischer Bildungsgänge einerseits und hohe Schwellen zum Einstieg in anerkannte Ausbildungsberufe andererseits haben dazu beigetragen, dass die Aufnahmefähigkeit des dualen Systems abnimmt. Der Beitrag geht der Frage nach, wie durch eine Neugestaltung der Ausbildungs- und Berufelandschaft mehr Betriebe an Ausbildung herangeführt und bisher brachliegende Potenziale für eine duale Ausbildung erschlossen werden können. Die Darstellung stützt sich auf zentrale Ergebnisse der Expertise zur "Berufsbildung 2015", in der Exerten und Akteure der Berufsbildung Entwicklungsperspektiven für das duale System untersucht haben. Ausgehend von Zahlen im Übergangssystem und der demografischen Entwicklung, die den Reformbedarf illustrieren, werden drei Gestaltungsfelder einer flexiblen Berufsausbildung skizziert: (1) Übergänge in die berufliche Ausbildung erleichtern, (2) differenzierte Ausbildungsangebote für differenzierte Anforderungen, (3) Übergänge in der beruflichen Ausbildung erleichtern: Kein Abschluss ohne Anschluss. (BIBB-Doku)