Integration junger Ausländer in die Schul- und Berufsausbildung verläuft langsamer
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Abstract
"Die zu erwartende Entwicklung von Bevölkerung und Bildungsverhalten wird dazu führen, dass Zahl und Anteil ausländischer Schüler sowohl in den alten als auch in den neuen Ländern - in denen es noch vergleichsweise wenige ausländischer Schüler gibt - weiter steigen. In Westdeutschland hat sich die Integration der jungen Ausländer in Schule und Berufsausbildung in den letzten 25 Jahren merklich gebessert." Diese gewünschte Entwicklung schwächt sich jedoch seit 1993 leicht ab, obwohl der Rückstand im Vergleich zu den gleichaltrigen Deutschen beim Schulbesuch, bei den Abschlüssen und in der beruflichen Ausbdilung bei weitem noch nicht aufgeholt ist. Der Autor führt die Verzögerungen auf die Veränderung in der nationalen Zusammensetzung der neu zugewanderten jungen Ausländer und Engpässe auf dem Lehrstellenmarkt zurück. (IAB2) "Die Beteiligung ausländischer Schüler an der Schul- und Berufsausbildung verbesserte sich in der Vergangenheit in vielen Bereichen zügig, zuletzt zeigten sich kaum noch Fortschritte. Diese Verzögerung ist wohl auch auf die Veränderung in der nationalen Zusammensetzung neu zugewanderter junger Ausländer zurückzuführen. Da eine gute Berufsqualifikation aller Erwerbstätigen eine Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft ist, darf man in der Anstrengung nicht nachlassen, die jungen Ausländer besser in Schule und Berufsausbildung zu integrieren." (Autorenreferat)