Ökonomische Argumente für die duale Ausbildung
item.page.bibb.id
165777
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Mecke
item.page.bibb.publisherplace
Duderstadt
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Die duale Berufsausbildung findet aktuell europaweit neue Aufmerksamkeit. Insbesondere in Ländern, die von der Euro-Krise betroffen sind, verstärkt sich die Erkenntnis, dass dieses System der verzahnten Ausbildung in Betrieb und Berufsschule direkt dämpfenden Einfluss auf die Jugendarbeitslosigkeit hat. Das duale Ausbildungssystem steht jedoch auch vor umfangreichen Herausforderungen. Die demografische Entwicklung führt dazu, dass immer weniger jungen Menschen aus der Schule ins Berufsleben wechseln. Eine neue Studie, die jetzt am Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh) abgeschlossen wurde, hat das Potential der dualen Berufsausbildung bewertet und stellt ökonomische Argumente für die duale Ausbildung heraus. Die Leistungsfähigkeit des dualen Systems wurde systematisch aus individueller, betrieblicher und staatlich-gesellschaftlicher Perspektive untersucht und Argumente für die Stärkung dieses Teilsystems der beruflichen Bildung zusammengetragen, wobei besonderes Augenmerk auf den handwerklichen Ausbildungsbereich gelegt wurde. Aus allen drei Perspektiven finden sich Argumente, warum das duale Ausbildungssystem durch gezielte Maßnahmen gestärkt werden sollte. Die Studie mündet in Schlussfolgerungen zur Stärkung der dualen Ausbildung. (BIBB-Doku)