Wohin orientiert betriebliche Bildung? : Ein Blick mit Bernstein auf die betriebliche Berufsbildung in Deutschland

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160951
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Die Autoin illustriert das empirische Potenzial der Theorie Bernsteins für die Forschung zur betrieblichen Berufsbildung. Sie stellt Hintergrund und Ergebnisse eines empirischen Forschungsprojekts vor, in dem erstmals eines der Konzepte Bernsteins, die Rahmung, auf die betriebliche Berufsbildung im dualen System bezogen wurde. Das Projekt wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführt und hatte zum Ziel, nicht-berufsspezifische Lernergebnisse betrieblicher Ausbildung zu identifizieren. Mangels einer Theorie des Lernorts Betrieb wurde als theoretischer Hintergrund für problemzentrierte Interviews Bernsteins Konzept der Regeln pädagogischer Praxis gewählt (näherhin die Regeln der Auswahl, Abfolge und Taktung der Lerninhalte, Kriterienregeln sowie hierarchische Regeln). Es zeigte sich, dass die Befragten in der Lage waren, mit Hilfe dieser Regeln ihre Erinnerungen an die Ausbildung zu strukturieren und im Sinne der Forschungsfragestellung sinnvolle Narrationen zu erzeugen. Bernstein hatte die Regeln pädagogischer Praxis zwar aus dem Schulkontext heraus entwickelt, sein Konzept ist indes auch für die betriebliche Ausbildung nutzbar, so das Fazit der Autorin. (BIBB-Doku)

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