Brasilien und die Frage der Inklusion: Programme zur Berufsvorbereitung
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Abstract
"Der Beitrag analysiert exemplarisch drei Programme zur Berufsvorbereitung in Brasilien, die zum Abbau sozialer Ungleichheiten beitragen sollen. Er erörtet, wie der Übergang für junge Menschen in die Arbeitswelt erfolgt und wie dieser bildungspolitische einzuordnen ist. Brasilien ist ein wichtiges Mitglied der G20 und anderer Foren wie der BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika), allerdings führen diese Weltforen keine spezifische Diskussion über die Bildung und den Übergang in die Arbeitswelt. Der Autor argumentiert, dass die Gewährleistung einer politischen und institutionellen Architektur für die Jugend erforderlich sei, um ihre Beschäftigung zu unterstützen. Obwohl Brasilien das Jugendstatut verabschiedet hat, bleibe die rechtliche, institutionelle und professionelle Verbindung unklar und fragil. Dies bezieht sich ebenso auf die berufliche Ordnung im Kontext der Berufsausbildung. Die Ergebnisse einer Untersuchung des Autors (2002-2006) zeigen, dass die durchgeführten Berufsvorbereitungsprogramme zwar die Wirkung einer sozialen Kontrolle für die Teilnehmer haben, ihnen aber gleichzeitig einen Familien- und Schulersatz bieten und notwendiges Wissen für die Arbeit vermitteln." (Hrrsg., BIBB-Doku)