Jugendliche und junge Erwachsene im Übergang von der Ausbildung zum Beruf
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167319
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Abstract
90 Prozent der PflichtschulabsolventInnen und 86 Prozent der AHS-AbsolventInnen in Österreich befinden sich 18 Monate nach dem Schulabschluss in einer weiterführenden Ausbildung. Allerdings brauchen 85 Prozent der Jugendlichen, die nach der Pflichtschule keine Ausbildung machen, mehr als ein Jahr, bis sie eine Arbeitsstelle finden. Ausgehend von den unterschiedlichen Gründen von Jugendarbeitslosigkeit werden im Beitrag die wichtigsten Maßnahmen zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit vorgestellt. Der Ausbau von Berufsorientierung und Bildungsberatung bildet dabei ein Schwerpunktvorhaben des österreichischen Bildungsministeriums. Neben Beratung, Jugendcoaching, integrativer Berufsausbildung (IBA), Überbetrieblicher Lehrlingsausbildung (ÜBA) werden im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung auf dem zweiten Bildungsweg eine Reihe von Maßnahmen angeboten. Ein wichtiger Baustein für eine fundierte Bildungs- und Berufsberatung ist die Einbeziehung von validen Arbeitsmarktprognosen. Sie geben Informationen darüber, welche Arbeitsbereiche mittel- oder langfristig mehr, welche weniger vielversprechend sind. Die für diese Bereiche und Berufe notwendigen bzw. gefragten Skills müssen dann im Mittelpunkt des Bildungsweges stehen. (BIBB-Doku)