Wissenschaftliches Wissen und Erfahrungswissen, ihre Bedeutung in innovativen Unternehmen und was das mit (beruflicher) Bildung zu tun hat
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Abstract
Der Beitrag setzt sich kritisch mit der These vom "Ende des Erfahrungswissens" auseinander. Er bezieht sich dabei besonders auf die Thesen von Baethge u.a. (2007). Zunächst wird begründet, warum die These vom Ende des Erfahrungswissens nicht trägt und an welchen Stellen die Argumentation problematisch ist. Im zweiten Schritt untermauert die Autorin auf Basis des aktuellen Forschungsstandes zu Erfahrungswissen ihre Gegenthese: "Die so genannte Wissensgesellschaft braucht mehr und andere Formen von Erfahrungswissen, statt weniger. Damit wird die Duale Berufsausbildung mit ihrer Schwerpunktsetzung auf in der Praxis generiertes Handlungwissen statt zum Auslaufmodell zum "role Model" für die akademische Ausbildung." Diese These wird empirisch mit Ergebnissen aus einem aktuellen Forschungsprojekt untermauert. Ein Blick auf konkrete Arbeit in den Betrieben zeigt, dass gerade deren Akademisierung zu einem erhöhten Bearf an Erfahrungswissen führt. (BIBB-Doku)