Gesundheitsreport 2017 : Gesundheit von Auszubildenden

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Schwerpunktthema des Gesundheitsreports 2017 ist die Gesundheit von Auszubildenden. Junge Menschen und damit auch Auszubildende sind in der Regel (noch) gesünder als ältere Menschen. Wesentliche Grundlagen für ihre spätere Gesundheit werden aber bereits in jüngeren Jahren gelegt. Eine Gesundheitsförderung in dieser frühen Lebensphase kann die Gesundheit am nachhaltigsten beeinflussen. Auszubildende sind mit gut elf Fehltagen im Jahr seltener krankgeschrieben als der Durchschnitt der Beschäftigten in Deutschland. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber, dass es auch in dieser Altersgruppe schon auffällige gesundheitliche Belastungen gibt: So sind Azubis zwar weniger von schweren und langwierigen Erkrankungen betroffen als ihre älteren Kollegen, sie sind aber doppelt so häufig krankgeschrieben, überdurchschnittlich oft wegen Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden. Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen sind in den letzten zehn Jahren bei Auszubildenden stark gestiegen. Zudem hat sich auch das Volumen der an Auszubildende verordneten Psychopharmaka in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt. Inzwischen bekommt jede/-r Auszubildende im Schnitt für zehn Tage im Jahr Medikamente gegen psychische Erkrankungen. Der Gesundheitsreport sieht mögliche Gründe für psychische Belastungen Jugendlicher im Medienkonsum, im Freizeitverhalten und mangelnder Bewegung. (Textauszug; BIBB-Doku)

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