Kognitive Repräsentationen von Organisationen
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110334
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Abstract
Der Beitrag stellt das Design eines Forschungsprojekts zur Selektion und Sozialisation von Führungskräften vor. Im Zentrum des Artikels stehen zwei Fragestellungen: "1. Wie determinieren kognitive Repräsentationen von Organisationen die Selbstselektion der Bewerber? 2. Wie ändern sich die kognitiven Repräsentationen von Organisationen der Führungsnachwuchskräfte unter dem Einfluss der Organisation? (Sozialisation in Organisationen)" In zwei Vorstudien wurden 123 Studenten nahe am Examen bzw. 39 Berufstätige nach den Kriterien der Arbeitsplatzsuche befragt. Nach den Ergebnissen entfällt ein Grossteil der Nennungen auf nur fünf Kategorien: Branche/Sektor, betriebliche Funktion/ Tätigkeitsmerkmale, Unternehmensname, Unternehmensgrösse sowie Regionalität. Eine endgültige Festlegung auf eine Kagorie der kognitiven Repräsentation von Unternehmen war jedoch nicht möglich. In einer weiteren Vorstudie wurde deshalb versucht, den Grad der Differenzierung von Assoziationen zu Stimuli aus drei Kategorien festzustellen, um die Inhalte kognitiver Repräsentation genauer bestimmen zu können. Es wird über erste Ergebnisse berichtet. (IAB2)