Vereinbaren, was unvereinbar scheint : Optionen innovativer Arbeitsgestaltung und Personalpolitik für Ingenieurinnen und Ingenieure

bibb.id99928
bibb.publishernameEdition Sigma Bohn
bibb.publisherplaceBerlin
dc.contributor.authorHengstenberg, Heike [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T12:14:21Z
dc.date.available2018-12-17T12:14:21Z
dc.date.issued1994
dc.descriptionZugl.: Kassel, Gesamthochschule, Diss., 1993
dc.description.abstract"Diese Forschungsarbeit befasst sich mit der Frage, welche Chancen in IngenieurInnenberufen offenstehen (werden) und welchen Beitrag dabei die Arbeitsgestaltung und Personalpolitik zu ihrer Ausgrenzung und Integration leisten (können). Dazu wurden insgesamt 54 qualitative, themenzentrierte Interviews mit Ingenieurinnen und Ingenieuren der Fachrichtungen Maschinenbau, AgraringenieurInnenwesen und Informatik sowie mit VertreterInnen des Personalwesens wichtiger öffentlicher und privater Arbeitgeber in diesen Berufsfeldern geführt. Im Mittelpunkt standen ihre jeweiligen Wünsche und Vorstellungen, ihre Erfahrungen, ihre Sicht der Optionen einer Umgestaltung von IngenieurInnenarbeit, der Erfolgsbedingungen und Förderer sowie Hemmnisse und Widersacher. Auf diese Weise sollten Hinweise für die Chancen einer Gestaltung von IngenierInnenarbeit gewonnen werden, -die Frauen und Männer die Vereinbarkeit verantwortungsvoller, aussichtsreicher und qualifizierter IngenieurInnentätigkeit mit anderen Lebensinteressen und Verpflichtungen erlaubt, und -die Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen eine flexible und zugleich kontinuierliche Beschäftigung (einer wachsenden Zahl) von IngenieurInnen ermöglicht. Ergebnisse: Die traditionelle Arbeitsgestaltung und Personalpolitik integrieren Frauen in Ingenieurberufe, indem sie sie ausgrenzen. Die gegenwärtig vorherrschende betriebliche Gestaltung der Arbeitsbedingungen an IngenieurInnenarbeitsplätzen erzwingt ein bestimmtes Lebenskonzept. Das führt tendenziell zur Ausgrenzung all derer, die davon abweichen. Grundlegend ist die Orientierung an der 'männlichen Normalbiographie'; vorausgesetzt wird eine ununterbrochene, zeitlich extensive Verfügbarkeit der IngenieurInnen. Die bisherige Gestaltung der Arbeitsbedingungen führt letztlich zu einer Erhöhung der (zeitlichen) Belastungen der IngenieurInnen. Deren Reduzierung scheint gegenwärtig nahezu unausweichlich mit dem Aus- oder Abstieg in weniger interessante bzw. aussichtsreiche Arbeitsgebiete und Arbeitsplätze verknüpft zu sein. Es fehlt an organisatorischen Regelungen, die beiden Geschlechtern die Vereinbarkeit einer (hoch-)qualifizierten IngenieurInnenarbeit ohne Einbussen an Status, Interessantheit des Aufgabengebietes, Bezahlung u.a.m. mit den Erfordernissen einer Familie bzw. mit veränderten, durch 'lebensweltliche Einflüsse' geprägten Ansprüchen an die Erwerbsarbeit und die Lebensgestaltung gestatten - und die darüber hinaus auch Frauen fördern. In den Betrieben mangelt es an gezielten Versuchen, Inhalt und Struktur der Arbeit von IngenieurInnen sowie die betriebliche Gestaltung der Arbeitsbedingungen an deren Arbeitsplätzen detailliert zu untersuchen, um die Grenzen und Möglichkeiten der Gestaltbarkeit von IngenieurInnenarbeit in den sehr unterschiedlichen Fachrichtungen, Beschäftigungsbereichen und Tätigkeiten auszuloten. Das wäre eine notwendige Voraussetzung, um zu einer vorausschauenden Personaleinsatz- und - entwicklungsplanung sowie zu einem flexiblen und entlastenden Arbeitskräfteeinsatz bei IngenieurInnen zu kommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
dc.format.extent284 S.
dc.identifier.isbn3-89404-379-2
dc.identifier.isbn978-3-89404-379-7
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/714447
dc.language.isode
dc.publisherEdition Sigma Bohn
dc.subject.classificationP 1.3 Frauen
dc.subject.classificationS 6.3.1 Ingenieurberufe, Chemiker, Physiker, Mathematiker
dc.subject.classificationS 6.1.1 Land-, Tier-, Forstwirtschaft und Gartenbau
dc.subject.classificationS 6.4.9 IT-Berufe
dc.subject.classificationG 1.3.3.4 Wiedereingliederung
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.classificationG 1.2.2 Beschäftigungs- und Arbeitsverhältnisse
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationG 2.3.4 Qualifikationswandel
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.classificationG 2.4.3 Privater & Familiärer Wandel
dc.subject.classificationG 2.3.3 Arbeitsformen, Techniken
dc.subject.otherFrauen in Einzelberufen
dc.subject.otherFrauenarbeit
dc.subject.otherMaschinenbauingenieur
dc.subject.otherIngenieur
dc.subject.otherAgraringenieur
dc.subject.otherInformatiker
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherBerufliche Integration
dc.subject.otherPersonalpolitik
dc.subject.otherKonzeption
dc.subject.otherArbeitsbedingungen
dc.subject.otherArbeitszeitgestaltung
dc.subject.otherGeschlechtsspezifische Faktoren
dc.subject.otherLebensverlauf
dc.subject.otherPlanung
dc.subject.otherBeruf und Familie
dc.titleVereinbaren, was unvereinbar scheint : Optionen innovativer Arbeitsgestaltung und Personalpolitik für Ingenieurinnen und Ingenieure
dc.typeBuch

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