Zur Abbildgüte von Beobachtungsdaten in der beruflichen Rehabilitation
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Abstract
Die Überlegungen zur Abbildgüte wurden entlang den Alltagsproblemen einer um Weiterentwicklung bemühten Abteilung für berufliche Rehabilitation im Rehabilitationskrankenhaus Ulm gewonnen. Ausgangspunkt der Gedankenkette ist der bei den Beschäftigten der Einrichtung vorherrschende Eindruck, der Leistungsstand der Rehabilitanden sei in letzter Zeit abgesunken. Um dies zu prüfen, wurden die seit Jahren gesammelten Katamnesedaten auf Belege für diesen Eindruck durchgesehen. Hierbei zeigte sich, dass allein durch die Wahl der Auswertungsmethode die Annahme als bestätigt oder widerlegt angesehen werden kann. Deshalb wurde nach Möglichkeiten für eine verbesserte Wahrnehmung gesucht, die bei den Beobachtern, den Beobachtungsinstrumenten und an der steigenden Sensibilität für das Beobachtete ansetzen. Unabhängig von der Methode, mit der die Daten erfasst wurden, sollen sie doch immer der Lebensplanung des Betroffenen dienen. Das heisst, die Erkenntnisse können nur sinnvoll verwandt werden, wenn sich auch der Betroffene in ihnen wiedererkennt. (IAB2)