Bericht aus der Arbeit im Berufsvorbereitungsjahr der Schule für Körperbehinderte am Rehabilitationszentrum Neckargemünd
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Heidelberg
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Abstract
"Das Berufs- und Lebensvorbereitungsjahr (BLVJ) wird von Jugendlichen mit besonderen Förderbedürfnissen besucht. Durch die Erweiterung des Bildungsauftrags soll das nachschulische Leben als der bevorstehenden Lebensphase in einem umfassenden Sinne vorbereitet werden. Dabei wird die Vorbereitung auf lebenspraktische Aufgaben und persönliche Dienstleistungen nicht als Alternative zur Berufsvorbereitung verstanden. Für viele Jugendliche ist sie eine wesentliche Grundlage für die Ausübung eines Berufs. Für andere erwachsen daraus Arbeitsgebiete, die für sie den Stellenwert eines Berufes haben und deren Anerkennung als gesellschaftlich relevante Arbeit die Autoren fordern. Als Handlungsgrundlage haben die Mitarbeiter eine Konzeption erstellt, nach der ein besonderes Gewicht auf das Lernen in Projekten, die Individualisierung der Lernziele und die Arbeit mit den Familien und Mitarbeitern der Einrichtung als den sozialen Bezugssystemen der Jugendlichen gelegt wird. Sie wird in der Praxis mit unterschiedlichen Schwerpunkten in derzeit vier Lerngruppen realisiert. Als qualifizierende theoretische Grundlagen haben sich dabei insbesondere der familientherapeutisch-systematische Ansatz, die Transaktionsanalyse und die Aneignungstheorie bewährt." (Autorenreferat)