Weshalb Weiterbildungsteilnehmer Gleiches ungleich beurteilen : die Verkettung von Motiv- und Nutzeneinschätzungen im Rahmen von Profilen der beruflichen Weiterbildungsbeteiligung
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139775
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FIAB Verlag
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Recklinghausen
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Abstract
Nutzeneinschätzungen der beruflichen Weiterbildungsbeteiligung werfen methodische Probleme auf. So gehen positive Nutzeneinschätzungen der Weiterbildung nicht notwendigerweise mit objektivierbarem Nutzen, beispielsweise mit Einkommens- und Statusverbesserungen einher. Im Kooperationsprojekt zwischen dem Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der TU Kaiserslautern und der Ruhr-Universität Bochum wird die Problematik der Treffsicherheit von subjektiv eingeschätzten Weiterbildungseffekten aufgeworfen. Die Studie richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Frage, wie Beteiligungsmotive und Wirkungszuschreibungen im subjektiven Einschätzungsraum von Personen interagieren. Dem in der Forschung geäußerten Validitätsvorbehalt werden hier die Merkmale des Untersuchungsdesigns entgegengehalten. Die Absolvierung eines Masterstudiums lässt ebenso wie die Vergabe eines anerkannten Zertifikats oder Masterabschlusses valide Beziehungen zwischen eingeschätzten und dem Studium zugerechneten Wirkungszusammenhängen erwarten. Die Dimensionierung der Einschätzungen wird mit einer Klassifizierung prägnanter Teilnehmerprofile verknüpft, um so zu einer Typik der Motiv-Wirkungseinschätzungen zu gelangen. Datengrundlage des Projektes ist eine 2008 durchgeführte Online-Befragung der Absolventen von Fernstudiengängen der ZFUW Kaiserslautern. (BIBB-Doku)