Lernprozesse für zukünftige Arbeitstätigkeit in den Arbeitsalltag integrieren : Kompetenzentwicklung und Arbeitsmarktfähigkeit

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Kompetenzentwicklung und Weiterbildung erweisen sich dann als nützlich, wenn die erworbenen Kompetenzen auf dem unternehmensinternen oder externen Arbeitsmarkt gefragt sind. Zwei Faktoren, die Arbeitsmarktfähigkeit bedingen, sind zum einen die individuellen Voraussetzungen wie Kompetenzen und Ausbildung und zum anderen die Unterstützung der Arbeitgebenden im fortlaufenden Prozess der Kompetenzentwicklung. Mit der Zielsetzung, die Interessen beider Partner der Beschäftigungsbeziehung zu berücksichtigen, sollte nach dem Nutzen für beide Partner gefragt werden. Ob Arbeitnehmende die Eigenverantwortung für den Kompetenzerwerb übernehmen und wie ihr Bemühen, arbeitsmarktfähig zu bleiben, in die individuelle Lebensgestaltung eingebettet ist, war Gegenstand des Schweizer Forschungsprojekts "Berufliche Identität in Wechselwirkung mit den Anforderungen von Arbeitsflexibilisierung und kontinuierlicher Bildung". In die Darstellung der Ergebnisse gehen Daten aus der Befragung von Führungskräften und Mitarbeitern in unterschiedlich stark flexibilisierten Unternehmen in der Schweiz und aus biografischen Interviews mit Berufswechslern und Personen ein, die eine Laufbahn in ihrem Erstberuf verfolgt haben. Vorgestellt werden positive und negative Beispiele der Unterstützung der Kompetenzentwicklung. (BIBB2)

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