Die Zwickmühle - Dipl.-Päd.-Studienbiographien im Dilemma von Theorie und Praxis

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Abstract

Ausgehend von Studienbiographien von fünf Diplom-Pädagogik- Studierenden, die von ihrem Studienbeginn 1977 bis zum Studienende 1982 jedes Semester mittels ausführlicher Leitfaden-Interviews zu ihrer Entwicklung befragt wurden, werden zwei exemplarische Fälle vorgestellt. "Es ging darum zu untersuchen, wie denn das so hoch geachtete wissenschaftliche Wissen in die Deutungskompetenz der Studierenden eindränge. Anders gesagt: Welche Folgen und Erfolge hatte die Verwissenschaftlichung bei den Studierenden oder was und wie lernten sie im Diplompädagogik-Studium? Es sollte der Prozess der Aufnahme wissenschaftlichen Wissens analysiert und festgestellt werden, welche Probleme gerade die Aneignung des spezifisch- sozialwissenschaftlichen Wissens und Erkenntnisstils für die Studenten mit sich brachte und welche Krisen im Laufe des Studiums daraus entstanden. Allgemein formuliert heisst das: welche spezifischen (Krisen-)Prozessmuster sich in den Studienbiographien erkennen liessen. Mit der Frage nach der Form der Aneignung sozialwissenschaftlichen Wissens sollte geprüft werden, wie und wieweit die Verwissenschaftlichung (in Form, Inhalt und Funktion) in die Deutungsleistung und Wissensbestände der Studierenden im Laufe des Studiums eindringt." (IAB2)

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