Der Wirtschaftspädagoge im Spannungsfeld ökonomischer und pädagogischer Rationalität
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Frankfurt/Main
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Abstract
Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Frage, an welcher Bezugsnorm das Programm wirtschaftsberuflicher Bildung und Erziehung zu orientieren sei: an den Qualifikationsanforderungen der Beschäftigungssysteme, konkretisiert in den Rekrutierungskriterien einzelner Unternehmen, oder an den Bildungsbedürfnissen derer, auf deren professionelle Kompetenz wettbewerbsfähige Unternehmen angewiesen sind. Der Verfasser geht der Frage nach, wer Subjekt der Zweckbestimmung wirtschaftsberuflicher Bildung ist, und erörtert die Funktion sozioökonomischer versus individuell-pädagogischer Referenzen für die Begründung wechselseitiger Ansprüche an die wirtschaftsberufliche Kompetenzentwicklung. Überlegungen zur Rolle der Wirtschaftspädagogen im Kontext wirtschaftsberuflicher Kompetenzentwicklung runden den Beitrag ab. (BIBB2)